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Dieses Thema hat 61 Antworten
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 Taverne
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Norwin Offline




Beiträge: 114

06.11.2009 19:36
Kaution für Heerlager antworten

Wollte heute unser Lager für die kommende Saison anmelden...nun steht da dieses:

Um Euch in der Saison 2010 für Termine anmelden zu können, müsst Ihr zuerst eine Anmeldegebühr in Höhe von 100 € bezahlen.

Wenn Ihr Euch bei einem der Termine 2010 für die Ihr Euch fest angemeldet habt nicht 10 Tage vor dem ersten Veranstaltungstag unter spectaculi@gmx.de abgemeldet habt und ohne Abmeldung bei einem der von Euch angemeldeten Termine 2010 nicht erscheint, verfällt der Betrag von 100 € ohne jegliche Gegenleistung.

Wenn Ihr alle Termine 2010 wahr nehmt, für die Ihr Euch angemeldet habt oder wenn Ihr bei Terminen an denen Ihr dann doch nicht teilnehmt Euch vorher rechtzeitig abgemeldet habt, dann wird dieser Betrag nach Eurem letzten angemeldeten Termin 2010 wieder auf Euer Konto zurück überwiesen.


hab ich ja schon ein bisschen doof geguckt. Aber ich finds okay.

@Goschi, sollte es die Info schon geben, bitte einmal löschen...das Forum verwirrt mich manchmal :-)


Goschi Offline




Beiträge: 2.672

06.11.2009 21:29
#2 RE: Kaution für Heerlager antworten

Passt schon, Norwin. Außerdem ist es ein wichtiger Hinweis.
Davon abgesehen, ist derzeit sowieso nicht viel los hier


3 Dinge kommen nie zurück: Der abgeschossene Pfeil; Das gesprochene Wort; Die verpasste Gelegenheit.
Tradition ist nicht die Aufbewahrung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers

Ernesto Offline




Beiträge: 59

06.11.2009 21:49
#3 RE: Kaution für Heerlager antworten

... sowieso nicht viel los hier ....

beginn des winterschlafes .... grins

Wir hören nicht auf zu spielen weil wir alt werden,
wir werden alt weil wir aufhören zu spielen
----------------------------------------------------

Die einen kennen mich, die anderen können mich.
(Konrad Adenauer)

Ernesto Offline




Beiträge: 59

06.11.2009 21:51
#4 RE: Kaution für Heerlager antworten

ich finde das auch ok.

in telgte mußten wir uns sehr eng machen und dann kamen 13 große lager nicht

... trennt etwas die spreu vom weizen .....

Wir hören nicht auf zu spielen weil wir alt werden,
wir werden alt weil wir aufhören zu spielen
----------------------------------------------------

Die einen kennen mich, die anderen können mich.
(Konrad Adenauer)

Mellet Offline




Beiträge: 424

06.11.2009 22:39
#5 RE: Kaution für Heerlager antworten

Und es klappt auch. Wir haben es überwiesen, und 2 Tage später konnten wir uns anmelden.

Also alles bestens.


We are the champions...

nightrat ( gelöscht )
Beiträge:

30.11.2009 22:54
#6 RE: Kaution für Heerlager antworten

tag zusammen.
wir (communitas latronum) haben zu hause lange diskutiert und wissen bis jetzt nicht a) was wir genau davon halten sollen und b) ob wir uns überhaupt nochmal anmelden werden.
zum einen haben wir uns jedes mal brav abgemeldet wenn etwas war. (aber das nur am rande). dass es lager gibt, die das nicht machen ist umso bedauerlicher.
vor allem sind bedenken aufgekommen: eine anmeldegebühr wird hier wie eine kaution behandelt. für das einbehalten von kautionen gibt es allerdings gesetzliche vorschriften, die auch die verzinsung regeln. klingt vielleicht etwas spinnert aber kleinvieh macht in der menge auch mist. z.b. 100 heerlager melden sich im januar an und zahlen je 100 €. macht mal eben schlappe 10000 € kaution. bei ende der saison mit den ma-weihnachtsmärkten ist das geld dann (theoretisch) ein jahr auf dem konto des veranstalters. frage: wer bekommt jetzt die zinsen?
was machen leute, denen z.b. 2 tage vor termin der transporter auseinanderfällt oder jemand krank wird, auf den das lager nicht verzichten kann. pech gehabt, kohle futsch?

das ganze mal aus unserer sicht:
* wir nehmen uns frei bzw. machen das geschäft dicht um zum spectaculum zu fahren
* wir haben sprit- und versorgungskosten
* wir sind an den veranstaltungstagen für das publikum da: also waffen anfassen, fotos machen, fragen stellen
* wir machen beim heerlagereinmarsch, der soldauszahlung (oder ähnlichem) und der pest mit
* wir gehen brav zu den hl-besprechungen, melden uns bei problemen rechtzeitig ab und haben bis jetzt noch nie mit der orga ärger gehabt

dafür gibt es jetzt
* die hektische suche nach 2 strohballen, wenn man erst nachmittags aufschlägt
* die holzproblematik, wenn man später kommt (von manchen "brettern" zum kochen rede ich hier lieber nicht)
* ein jedes jahr weiter wachsendes regelwerk, was man alles muss und nicht darf
* teilweise "lager", die diesen namen leider nur am rande verdienen
* 100 € kaution, die gerade dann weg sind, wenn einen ein notfall dazu zwingt, nach der 10 tages-frrist nicht erscheinen zu können.

bitte versteht mich jetzt nicht falsch ich will hier nicht rumheulen. ohne die teilnehmenden heerlager ist ein spectaculum längst nicht so interessant. zumal viele programmpunkte ohne heerlager nicht denkbar wären. dafür wird man jedes jahr mehr "gedeckelt" und irgendwann macht es einfach keinen spass mehr. irgendwie widerstrebt es uns, diese neue regelung so ganz locker zu akzeptieren. sie hat doch reichlich haken und ösen.

mit heute mal ganz nachdenklichen grüßen

die nachtratz

p.s. wenn das ganze etwas wirr klingt, bitte nachsicht. bin ziemlich müde und es est schon spät.




Andreas ( Gast )
Beiträge:

01.12.2009 23:40
#7 RE: Kaution für Heerlager antworten

Schon mal überlegt, was in drei Jahren passiert? Wenn sich jeder an die Gebühr gewöhnt hat? Bis jetzt hat Gisbert ja nur garantiert, daß es eine richtige gebühr nur für die nächsten 3 Jahre nicht geben wird.

Dann vielleicht 5€ pro Person und Termin?

Bedenkt langsam mal: Die Veranstaltung lebt durch euch. Nur durch Euch kann Gisbert mit "Das größte mittelalterliche Kulturfestival" werben. Mit den größten Veranstaltungsflächen und den meisten Teilnehmern.

Dafür braucht ihr euch nicht noch ausnehmen lassen..

Eduard Offline




Beiträge: 509

02.12.2009 03:24
#8 RE: Kaution für Heerlager antworten

Naja, sicherlich wären wir alle nicht böse, wenn es auch weiter ohne Kaution laufen würde, keine Frage. Aber, und diese Frage sei erlaubt, wem haben wir es denn zu verdanken, dass nun offensichtlich eine Kaution nötig wird? Genau, den Lagern, die sich eben nicht an das gehalten haben, was sie, mit ihrer Anmeldung zur Teilnahme am MPS, zugesichert haben. Ich kann Gisbert da schon verstehen und bin ihm auch nicht böse, habe aber nen Mordsbrass auf die Lager, die durch ihren Egoismuss, für diese Entwicklung verantwortlich sind. Natürlich wäre es mir auch lieber, wenn nur die zur Kasse gebeten würden, die auch die Verursacher für die steigenden Entsorgungskosten, den Mehraufwand wegen nicht Abmeldens bei Nichtteilnahme, etc verantwortlich wären, aber das sehe ich auch kaum umsetzbar. Selbst wenn man z.B. diese Lager, die eine halbe Müllkippe hinterlassen, durch eine genaues Festhalten der einzelnen Lagerplätze ermitteln könnte, wäre das Eintreiben der in Rechnung gestellten Beträge sicherlich ein sehr mühsammes und zeitaufwendiges Unterfangen. Die meisten dieser Lager würden doch wohl eine Zahlung erstmal verweigern. Wie es dann weiter geht, kann sich jeder wohl selber ausmalen.

Ich finde also auch nicht, dass wir Lager ausgenutzt werden. Ich bin vielmehr über die Entwicklung entteuscht, die zu diesem Schritt der Kaution geführt hat, als das ich über die Einführung verärgert wäre. Als ich vor vielen Jahren mit diesem Hobby anfing, hätte ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen können, dass so ein Schritt mal nötig werden würde. Aber so ist das offensichtlich leider, wenn irgendetwas boomt und das Hobby Mittelalter/LARP boomt zur Zeit einfach noch, hat man irgendwann wohl leider auch die Menschen mit einer "Nach mir die Sintflut" Einstellung mit dabei. Diese Einstellung kenne ich leider zu gut aus den Zeiten, als ich selber noch aktiv im Veranstaltungsgewerbe tätig war (u.a. Rock und Pop Open Airs). Hätten wir damals nicht schon mit nem Kautionssysthem, sowohl für gewerbliche alsauch für nicht gewerbliche Teilnehmer, gearbeitet, wären alleine die zusätzlichen Personalkosten für die Müllentsorgung etc ein erheblicher Kostenfaktor gewesen. Ausserdem schmeisst einem sowas auch mal echt den, meist zeitlich recht enggesteckten, Tourplan durcheinander. Selbiges gilt auch für die Arbeit, die anfällt wenn, Stände etc. einfach nicht auftauchten. wie gesagt, aus diesen Erfahrungen heraus habe ich durchaus Verständniss für Gisberts Entscheidung. Ich bin nur entteuscht, das die Zeiten, wo wir, trotz unterschiedlicher Ansichten wie man nun dieses Hobby betreibt, soetwas wie eine grosse, mittelalterverückte, Gemeinschaft waren, vorbei sind. Einerseits freue ich mich darüber, das immermehr Menschen sich für dieses Hobby ernsthaft begeistern, andererseits sehe ich auch mit Schaudern die Nebenwirkungen.

Eine, für mich bei der Betrachtung der Entwicklung sehr wichtige Sache hast du nightrat erwähnt. Meiner Meinung nach sogar die wichtigste Sache überhaupt. Der Spass an einem Hobby.

Deswegen find ich, was das Gegenüberstellen von wir "Lager bieten" und dem "Wir Lager bekommen" angeht, so eine Kosten-Nutzenrechnung, immer sehr schwierig. Ich denke jedes Hobby kostet Zeit und Geld. Das liegt m.E. in der Natur eines Hobbys. Und da ich dieses Hobby in allererste Linie wegen mir mache, packe ich für mich, in dieses Abwiegen des Gebens und Bekommens, Dinge wie Einkommenseinbussen, Spritkosten, Versorgungskosten, nicht hinein. Das nehme ich in Kauf weil es mein Hobby ist. Das, was ich einzigst, dabei überlege, ist kann ich es mir, für mein Hobby, leisten, meinen eigenen Betrieb von Donnerstag Nachmittag bis Montag Abend zu schliessen. Ist mir das also meinen Spass wert. Das gilt für jedes meiner Hobbys, egal ob es nun der Geländewagensport, das Bergsteigen, spontane Ausflüge ans Meer oder eben das Lagern ist/war. Ich mache das alles in erster Linie wegen mir und meinem Spass. Das heisst also, solange mein individueller Spassfaktor auf einer Veranstaltung nicht zu kurz kommt, ich es mir leisten kann daran teilzunehmen, werde ich daran teilnehmen, egal was ich vom Veranstalter dafür bekomme. Was ich bekomme weiss ich in der Regel ja vorher.

Als Beispiel: Wir hätte letztes Jahr auf einer Veranstaltung aufbauen können, die 500 km von uns entfernt war. Wir hätten die Spritkosten ersetzt bekommen, jedes Heerlagermitglied hätte eine kleine Aufwandsentschädigung bekommen, auf dem Markt gab es an den Händlerständen einen Lagerrabat und der Veranstalter wies extra darauf hin, bitte nicht zuviele Lebensmittel mitzubringen, da es für alle Lagerteilnehmer ein Frühstück, fürs Mittagessen Wertmarken für die Essensstände und eine Abendmahlzeit geben würde. Natürlich würde Holz fürs Lagerfeuer gestellt. Die Anforderungen an die Lager waren vergleichbar mit den Anforderungen vom MPS. Vom "Lager bieten" / "Lager bekommen" Vergleich also eine, doch durchaus, reizvolle Geschichte. Wir haben uns trotzdem dagegen entschieden, weil, den Elter meiner beiden Patenkinder, der Spass/Stress-Faktor nicht ausgeglichen genug war. Alleine der Gedanke an eine reine Fahrzeit, wenns denn dann keine Staus gibt, etc. von mindestens 5,5 Stunden laut Routenplaner, mit zwei Kindern im Kindergartenalter, von denen der Knabe auch noch grade in einer ausgesprochenen Trotzphase hing, erfüllte diese nicht mit wahrer Freude. Und das Lagern mit dem Trotzköpchen erschien wiederum anderen von uns nicht reizvoll. Also stimmte der Spassfaktor nicht und somit war die Veranstaltung für uns uninteressant, trotz guter Veranstalterbedingungen.

Auf einer anderen Veranstaltung, auch mit sehr guten Aufbaubedingungen, hätten wir peinlichst darauf achten müssen, dass die Kinder keine neumodischen Schmusetiere hätten tragen dürfen, etc. Tut mir leid, das hätte ich den Kids nicht antun wollen (und uns Erwachsenen nicht das Gejammer). Der Spassfaktor stimmte nicht, also war das Thema für uns auch durch. Dieser Spass-Faktor wird m.E. also durch viel mehr beinflusst, als einer blossen Geben/Bekommen-Rechnung. Spass hat immer etwas mit sehr persöhnlichen Emotionen zu tun und lässt sich für mich irgendwie schlecht in nüchternen Zahlen oder Vergleiche ausdrücken.

Und so sehe ich das auch mit dem MPS. Solange der Spassfaktor stimmt, bin ich dabei. Das hat aber nichts mit einem nüchternen Aufrechnen von Geben/Bekommen zu tun. Dazu zählen eben auch die Leute dich ich dort treffe, die recht grosse Freiheit die ich bei der Lagergestaltung habe, die m.E. meist wirklich schönen Gelände auf denen das MPS stattfindet, die Stimmung, etc. Alles das beeinflusst meinen Spassfaktor eben auch.

Sollten die Vorgaben an die Lager irgendwann mal meinen Spassfaktor zu negativ beeinflussen, egal ob ich diese Vorgaben verstehen könnte oder nicht, dann wäre das ein Grund, nichtmehr beim MPS aufzubauen. Also ein eher emotionaler als rationaler Grund.

Genauso ist es mit dem Umgang mit dem Publikum. Es zwingt mich ja niemand auf das Publikum einzugehen. Aber für mich gehört ein offener Umgang mit dem Publikum zu meinem Hobby. Was ich denen biete ist aber trotzdem erstmal meine eigene Entscheidung und wird dadurch geprägt, wie ich mein Hobby gestalten möchte. Das der Veranstalter davon natürlich auch was hat, ist logisch. Aber es zwingt mich beim MPS niemand dazu. Also kann ich das auch schlecht in eine Geben/Bekommen Rechnung einbeziehen. Eher in eine Spass/Nicht Spass Betrachtung für mich und mein Hobby.

Das das MPS ohne uns auch nicht das MPS wäre, wie es das MPS ist, ist uns Lagern klar, und Gisbert auch. Das es einige Lager gibt, die auch meiner Meinung nach nicht die Bezeichnung "Mittelalterliches/Phantastisches Lager" verdienen ist auch klar. Aber da will Gisbert ja nun irgendwie Abhilfe schaffen. Wäre schön, wenn es so wäre. Wenn nicht? Naja, solange sie mein Wohlfühlen nicht ernsthaft gefährden, oder aber sie es schaffen den Ruf vom MPS so zu versauen, dass eine Teilnahme als Lager beim MPS, für mein Lager, wirklich rufschädigend wird, ist es erstmal ne Veranstaltersache, die meine Entscheidung dort aufzubauen wenig beeinflusst.

Die leidige Holz/Stroh Problematik. Also ganz ehrlich? Ich glaube wirklich, dass es zu 95% genug Holz und Stroh für alle Lager geben würde, wenn auch hier nicht immermehr der Egoismus einiger "Bunkerlager" Einzug halten würde. Grade was das Holz angeht, kann ich manchmal nur den Kopf schütteln, was da am Sonntag noch so aus einigen Lagern rausgeschleppt wird. Klar kann man sich mal um ein paar Stämme verkalkulieren, kein Thema. Aber was mich wirklich anko...ist die Frechheit, mit der man teilweise behandelt wird, bei freundlichem Nachfragen, ob man vielleicht etwas Holz bekommen kann, bei Lagern, bei denen es wirklich offensichtlich ist, dass sie vielmehr Holz haben als benötigt. Aber auch das soll ja nun anders geregelt werden. Warten wir es mal ab, obs denn klappt.

Was die Qualität des Brennholzes angeht, kann ich nur dagen, dass ich damit auch nicht immer wirklich zufrieden bin. Aber ich kenne nun auch nicht die Preisunterschiede für nen Festmeter wirklich abgelagerten Holzes im Gegensatz zu relativ frisch geschlagenem Holz. Und ich kann daher auch den Kostenfaktor nicht beurteilen, der bei der Menge Holz, die da so an nem Wochenende durchgefeuert wird, anfällt. Auch kann ich nicht beurteilen ob es wirklich stimmt, dass Gisbert, wie er es ja schonmal sagte, von Liferanten, was die Qualität des Holzes angeht, über den Leisten gezogen wurde, oder nicht. Ich persönlich glaube es ihm, weil ich keinen Grund sehe, warum er uns Lager anlügen sollte. Jeder würde es ja wohl verstehen wenn er sagen würde das es einfach eine Kostenfrage sei. Nörgler gäbe es sowieso.

Ich bin allerdings sehr froh, dass er von der Idee alte Dachstühle zu verfeuern wohl abgekommen ist. Da war sogar mein Verstänniss überschritten und sorgte für deutlich geäusserten Unmut.

Ein Problem der Kaution, sehe ich in der Tat allerdings bei der Problemtik der verspäteten Absage eines Termins in echten Notfällen. Ich meine mich aber dunkel daran erinnern zu können, dass Gisbert sagte, wenn so ein Notfall glaubhaft geschildert würde, die Kaution nicht verfallen würde. Ihm ginge es eben um die Lager, die einfach ohne zwingenden Grund nicht aufbauen und nicht absagen würden. Frage mich allerdings auch, wie ein Notfall glaubhaft nachgewiesen werden soll. Da sollte man vielleicht nochmal nachfragen.

Was das "Deckeln" generell angeht, kann ich nur sagen, was ich schon ganz zu Anfang geschrieben habe. Ich finde es einfach schade, dass offensichtlich für einen reibungslosen Ablauf, aber auch aus Gerechtigkeitsgründen den einzelnen Lagern gegenüber, einige Dinge nun genauer beachtet werden und es nun z.B. auch einen Pflichttermin und eben die Kaution gibt. Würden die Lager, so wie wohl alle Lager, die hier in diesem Forum aktiv sind, sich an das halten, was sie bei der Anmeldung verbindlich zugesagt haben, und nicht einige meinen sie hätten nur Rechte, aber keine Pflichten (und seien diese auch nur moralischer Natur den anderen Lagern gegenüber), müssten die Zügel wohl nicht angezogen werden.

Abschliessend kann ich also nur sagen: Nein, über die Entwicklung bin ich auch nicht grade glücklich. Aber ich kann sie nachvollziehen, fühle mich daher auch nicht ausgenommen und vorallem schränkt sie meinen Spass an meinem Hobby nicht sosehr ein, dass ich mir z.Zt. überhaupt dazu Gedanken machen müsste, ob ich weiterhin beim MPS aufbaue oder nicht.

PS. Wenns ein wenig unübersichtlich erscheint sorry dafür. Habe aber Husten, Schnupfen, Heiserkeit und gehöre eigentlich mit dem Allerwertesten ins Bett.

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-Die Gegenwart war die Zukunft der Vergangenheit-

http://ritterschaft-von-sollich.jimdo.com/

Goschi Offline




Beiträge: 2.672

02.12.2009 07:56
#9 RE: Kaution für Heerlager antworten

Wenn Du die Grippe hast, solltest Du nicht nur den Allerwertesten, sondern auch die edlen Teile und den Rest von Dir ins Bett befördern, sonst wird das nicht besser.

Zum Thema pflichte ich Dir voll bei. Einerseits brauchen wir die Kohle selbst, andererseits muss Gisbert irgendwie die Zuverlässigkeit seiner Veranstaltung garantieren können.

Das wir alle von der Veranstaltung profitieren, vor allen diejenigen, die auf anderen MA-Veranstaltungen nicht mehr die Standarts erfüllen, sollte jedem klar sein. Darum geht es aber gar nicht, auch wenn wir nichts und nur Gisbert etwas davon hätte, geht es nicht, dass man fets zusagt und dann unentschuldigt fehlt. DAS ist die Ursache, das Gisbert dies als Druckmittel einführt, denn gutes Zureden hilft da nicht mehr.
Ich will auch noch mal darauf hinweisen, dass alle Beteiligten einen Vertrag mit Gisbert eingehn, indem sie sich verpflichten, nach den Regeln aufzubauen. Wenn dann welche, ohne abzusagen einfach nicht kommen und Gisbert unsinnigerweise die Flächen vorhält, sollten wir die Schuld bei den Lagern suchen, denen wir das zu verdanken haben.

Das zieht sich nicht nur durch die Anmeldung. Denken wir mal an die Duschen, die die Lager benutzen konnten und die dann oft schweinisch aussahen. Ich würde sagen, diejenigen Lager sollten mal an sich anfangen zu arbeiten.
Traurig ist es aber, dass immer die Lager, die sich Mühe geben, für die anderen mit bezahlen müssen. Ich bin viel mehr dafür, das Gisbert gegen solche Lager, wenn sie bekannt sind, härter vorgeht. Es gibt bestimmte Regeln bei Gisbert und die sind bei ihm wahrlich nicht hoch. Das geht beim Ausstattungsgrad, bei der Zuverlässigkeit der Teilnahme los und hört bei der Beteiligung auf.
Ja traurig ist, dass die anderen immer dafür bezahlen müssen. Das ist´s vor allem, was mich dabei aufregt. Auch ich ärgere mich über die Bezahlung der 100, die Gisbert vielleicht auch mit 50 angesetzt haben könnte. Aber die Schuld suche ich bei denjenigen, die Veranlassung für diesen Schritt gaben.

Davon abgesehen denke ich nicht dass diese 100 etwas mit Teinehmergebühren zu tun haben, sondern an o. g. Problem lagen. Wenn dennoch Teilnehmergebühren kommen sollten, wozu Gisbert als Veranstalter natürlich ein Recht hätte, müssten sich die Lager eben überlegen (wäre auch für uns die Frage) ob man weiter teilnehmen kann und sich das leistet oder eben woanders aufbauen muss. Hat aber mit der Kaution meiner Ansicht nichts zu tun.


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Andreas ( Gast )
Beiträge:

02.12.2009 09:54
#10 RE: Kaution für Heerlager antworten

@Eduard&Goschi: Prinzipiel habt ihr ja nicht unrecht. Aber wenn ihr mit einer Entwicklung anfangt, dann solltet ihr auch bedenken, daß hier ebenfalls was anfangen kann, an dessen ende ggf. eine Gebühr steht. Dessen solltet ihr euch bewusst sein.
Und ich bin mir sicher, solange die Gebühr billiger ist, als der Eintritt, werden sich Leute finden, die bei ihm aufbauen werden. Ich bin mir sicher, sollte es in drei Jahren wirklich so kommen, werd ich die gleichen Argumente lesen, mit denen dann diese Gebühr schön geredet wird.

Leiftri Petersson Offline




Beiträge: 303

02.12.2009 11:02
#11 RE: Kaution für Heerlager antworten

Sicherlich ist eine Kaution - und damit ist wirklich der Wortsinn "Gebühr zu Sicherheitszwecken" gemeint - keine schöne Sache. Ich pers bin damit ebenfalls nicht zufrieden, kann eine solche Einführung aber aufgrund der hier schon mehrfach genannten Gründe gerade aus Veranstaltersicht sehr gut nachvollziehen. Überlegt mal, wie ihr vorgehen würdet, wenn es euer EIGENES Geschäft wäre und ihr euch dann mit solchen Umständen herumzuschlagen hättet.



Wie das Ganze mit der Kaution ausgehen wird und dass auch in meinen Augen noch entscheidende Rahmenbedingungen wie

- genaue Abgrenzungen und Kontrollen der Lagerflächen
- Endabnahme nach Abbau mit Bescheinigung, dass alles iO ist
- Beweismöglichkeiten für "Notfälle" / höhere Gewalt bei kurzfristiger Absage
- Rechtsschutz bei Einbehaltung der Kaution
- Beteiligung an Zinseinkünften

etc. - fehlen und klar definiert werden müssen, sollte jedem bewusst sein.




Ich wünsche mir, dass die Kaution auch am Ende des nächsten Jahres genau das bleibt, was sie eigentlich sein sollte - eine Gebühr, die man ohne große Schwierigkeiten zurückerhält.









Mit einer Kaution kann ich mich abfinden, solange die o.g. Rahmenbedingungen erfüllt werden und kein Schindluder damit betrieben wird bzw. werden kann.

Mit einer TEILNAHMEGEBÜHR bin ich keinesfalls einverstanden. In diesem Fall sehe ich - für meinen Teil - den von Kai so schön beschriebenen "Spaß- in Relation zum Kosten- / Stressfaktor" nicht mehr in der Waage.
Wir ermöglichen mit unserer Darstellung und unserem Einsatz für das Hobby es dem Veranstalter, dass sein Event lebendig und schön ist - und da sollte das Geld, das man per se für die Verwirklichung seines Hobbys mittels Neuanschaffungen / Spritkosten etc. ausgibt, ausreichend sein.
Auch noch dem Veranstalter dafür etwas zu bezahlen, dass er mit unserer Hilfe eine stimmige Sache auf die Beine stellen kann, lehne ich kategorisch ab. Und diese Ablehnung fängt bei mir bereits bei einem CENT an. Ich suche mir dann einen anderen Veranstalter, da geht es mir ums Prinzip.




Ich hoffe, dass ich mein Empfinden zum Unterschied Kaution und Teilnahmegebühr klarmachen konnte. Es besteht immer die Gefahr, dass die Erhebung der Kaution nicht passend rechtlich abgegrenzt und somit damit Schindluder - sprich als "verkappte Teilnahmegebühr", die aus welchen Gründen auch immer an einen großen Prozentsatz der Teilnehmer nicht wieder zurückgezahlt wird - betrieben wird. Das wird sich aber erst Ende kommenden Jahres beurteilen lassen.

So lange bin ich auch gerne bereit, diesen Vorstoß von Gisi zu unterstützen und somit wieder Ordnung in Zustände zu bekommen.

____________________

"In meiner Welt fressen die Ponys Regenbögen und pupsen Schmetterlinge!"


In Birka wurden keine Kupferkabel gefunden - das BEWEIST: Sie hatten Bluetooth!!!!


Cillit Bang ist der größte Feind des Birkadarstellers. Es beseitigt nämlich Öl und Rus(s)...
Und: Wer sind eigentlich die Öl???

Goschi Offline




Beiträge: 2.672

02.12.2009 12:25
#12 RE: Kaution für Heerlager antworten

Andreas, um es ganz klar zu sagen, schönreden möchte ich nichts und uns fällt es als winziger Verein von im wesentlichen 3 Personen nicht leicht die Kosten zu tragen, weil die meisten Kosten vom Lager, gleich ob nun Lagerausstattung oder Kosten für den Stadtumzug, bei mir hängen bleiben.
Teilnehmergebühren waren noch nicht im Gespräch und ich glaube nicht, dass sie in den nächsten Jahren kommen werden. Falls aber ja, ist es auch möglich, dass wir unterm Strich sagen müssen, Teilnahme nicht mehr möglich - was wir sehr bedauern würden, vor allem wegen der anderen Bekannten, die wir dann kaum noch treffen könnten.
Entweder man weicht in so einem Falle auf andere Veranstaltungen aus und treffen uns zu Heerlagertreffen beispielsweise - letzlich machen wir das ja vorrangig für uns und unser Hobby oder man nimmt die Gebühren in Kauf. Aus meiner jetzigen Sicht, für mich eher nicht, wir würden/könnten dann auch nicht mehr aufbauen, weils wir das nicht finanzieren können/wollen.

Derzeit geht es aber nur um die Kaution und wir sollten uns nicht um etwas heiß reden, was nicht da ist. Ich nehme an, dass Gisbert das ziemlich spontan entschieden hat und sich auch nicht mit den ganzen anderen Problemen beschäftigen will, die Leiftri aus rechtlicher Sicht ansprach. Ich finde, dass 50 EUR, dem auch Genüge getan hätte, aber ich halte mich als Admin da erst mal mit meiner Meinung zurück. Ein Vorschlag in dieser Richtung kam ja auch nicht, sonst hätte ich bei Gisbert angefragt.

Gisbert ging es wohl vorangig um das kommen und weniger um die konkrete Fläche.


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Andreas ( Gast )
Beiträge:

02.12.2009 12:49
#13 RE: Kaution für Heerlager antworten

Hallo Goschi,
ich hab die Sache ja nur im Forum mitverfolgt (als stiller Mitleser) aber am Anfang war die Rede von einer Gebühr, die Gisbert dann in eine Kaution umgewandelt hat. Und wenn er keine Gebühr wollen würde, hätte er sie ja komplett ausschließen können und nicht nur für die drei nächsten Jahre.

Natürlich kann ich Gisbert ein Stückweit verstehen, daß er die Verträge mit den Lagern verpflichtender macht. Aber auf der anderen Seite: So ein zuverlässiger Partner ist er für die Lager ja auch nicht gewesen (sonst würde es die Beschwerden über Stroh und Holz nicht seid geben). Wenn er ausreichend Holz verspricht, dann hat er auch dafür zu sorgen, daß ausreichend Holz für jeden da ist.

Und wenn er ständig darauf hinweist, was die Lager ihn so alles kosten, dann sollte man auch mal überlegen, was ihn die Lager alles bringen (über die Veranstaltungsgröße, Showeinlagen etc.) bzw. ihn an Geld einsparen.

Da kann ja jeder mal selbst überlegen, was er so Gisbert in Rechnung stellen müsste an einem Veranstaltungswochenende, nur um kostendeckend zu arbeiten.

Selbst wenn wir einen Schnitt von 500€ pro Lager ansetzen (Anfahrtskosten, Materialverschleiß, Verpflegung etc.) würde das Gisbert bei 100 Lagern mal locker 50000€ kosten.
Von daher kann ich echt nicht mehr verstehen, wie man sich immer weiter melken lässt, während die Gegenleistung immer geringer wird.

Meiner Meinung nach hätte er die meisten Probleme auch ohne Kaution in den Griff kriegen können, wie z.b. die Platzabnahme.

Goschi Offline




Beiträge: 2.672

02.12.2009 13:05
#14 RE: Kaution für Heerlager antworten

Deine Rechnung ist richtig. Sicher gibt es auch mehr Möglichkeiten, einen ordnungsgemäßen Ablauf sicherzustellen. Aber letzlich wird das für die Lager immer ein Verlustgeschäft bleiben. Das Geld, was Du reinsteckst, bekommst Du nie heraus. Für mich gilt grundsätzlich, dass ich nirgends hinfahre, wo ich noch zahlen muss und das werde ich auch so beibehalten. Falls Gisbert eben Beiträge erhebt, können wir im Forum gerne darüber sprechen oder auch jeder fürsich allein entscheiden, ob er sich das leisten will. Gisbert hat schon viel rausgehauen, wer weiß, was manchmal auch ursächlich dazu geführt hat. Für mich ist jetzt schon klar, was ich dann mache. Andererseits kostet auch ein Treffen Geld. Ich kann z. B. beim Heerlagertreffen auch nicht den Lagern eine Entschädigung für die Fahrtkosten bieten und nur versuchen alles mit fast keinen Kosten zu machen mit Ziel, dass die Lager keine Unkosten außer ihre eigenen haben.


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Andreas ( Gast )
Beiträge:

02.12.2009 14:11
#15 RE: Kaution für Heerlager antworten

Hallo Goschi,
natürlich ist mir bewusst, daß das Lagern ein "Minusgeschäft" ist, es ist ja auch schließlich Hobby und nicht Business. Das du beim Heerlagertreffen den Leuten keine Entschädigung geben kannst, ist ja auch logisch, es ist ja auch ein reines Privatvergnügen. Wenn aber der Veranstalter an meiner Anwesenheit direkt verdient, dann will ich so ein bißchen was wie "gleiche Augenhöhe" und mir nicht wie ein Bittsteller vorkommen.

Aber so lange es genug Heerlager gibt, die unter jeden Konditionen bei Gisbert lagern, wird sich daran auch nichts ändern.

Toghan Offline




Beiträge: 385

02.12.2009 15:23
#16 RE: Kaution für Heerlager antworten

mal eine Frage an Andreas: wann hattset DU konkret mal kein Feuerholz, Strohballen, Wasser oder Toilette bei einem MPS weil es zu wenig gab? (ich weiss, es gab auch mal gar kein Stroh weil es einfach nicht zu bekommen oder wohl maßlos überteuert war, aber da gab es dann auch für niemanden, also für kein Heerlager, Händler oder Besucher welches)

* * *

Goschi Offline




Beiträge: 2.672

02.12.2009 15:25
#17 RE: Kaution für Heerlager antworten

Ich gebe Dir zwar recht, was die Gewinnabschöpfung durch den Veranstalter betrifft, allerdings trägt er auch das unternehmerische Risiko. In gleicher Augenhöhe würde aus meiner Sicht bedeuten, dass das einzelne Heerlager als Gesellschafter bei Gisbert einsteigen würde. Damit beteiligt es sich an den Kosten und hat auch ein Anrecht auf Entschädigung plus Gewinn. Allerdings müsste es dann auch das Risiko der Veranstaltung mit tragen und sich auch an den Gesamtkosten der Veranstaltung mit beteiligen. Bei den meisten Lagern wäre das nicht mal möglich. Wir könnten als Verein, der eine Steuernummer besitzt und keine Gemeinnützigkeit hat, theoretisch bei Gisbert überhaupt gesetzlich gesehen, mit einsteigen.

Sicher wäre es schön, wenn man als Lager einen Vertrag bekäme, aber dazu sind wir eben mal keine Künstler bzw. hauptamtliche Träger. Ich weiß aber was Du meinst. Allerdings ist sows in meinen Augen nur machbar, wenn sich die Lager selbst zu einer Veranstaltung zusammen schließen würden, in irgendeiner Form tätig werden würden und selbst eine Veranstaltung auf die Beine bringen. Dann hätte man die Interessen der Lager alle auf gleicher Augenhöhe und es käme das heraus, was Du schilderst. Aber das setzt auch Lager voraus, die das überhaupt wollen, die sich an organisation und Kosten beteiligen und auch bereit wären, das Risiko zu tragen. Das kannst Du aber nicht mit solchen Lagern, die ohne nenneswerte Gründe dann einfach von der Veranstaltung fern bleiben u. ä..
Für die Lager ist es auch bequem, sich um solche Fragen nicht kümmern zu müssen, einfach zu kommen und dafür bestimmte Nachteile in Kauf zu nehmen. Natürlich wäre jemand besser der die gleichen Voraussetzungen wie Gisbert bietet und dann extra noch eine Entschädigung zahlt, ohne Frage.
Gehört zwar nicht hierher, aber weil ich gerade mal sowas im glitzekleinen Rahmen vorbereite und hoffe, das ein paar kommen, interresieren mich hierzu auch die dadurch gesammelten Erfahrungen nicht ohne Grund wie z. B. wie hoch sind die Kosten, lässt sich das bezahlen, wie gefällt das den anwesenden Lagern. Würde eine Wiederholung gewünscht werden oder lieber nicht... Für mich werden sich daraus auch Antworten für die Zukunft ableiten, auch in der Richtung, was wäre für die Lager gut und besser.


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Mellet Offline




Beiträge: 424

02.12.2009 15:40
#18 RE: Kaution für Heerlager antworten

Für uns war auch klar, das wir keine Teilnahmegebühr bezahlen.
Mit der Kaution können wir leben.
UNd ich denke es sollte auch kein Problem sein, sich so zu Verhalten das man das Ggeld wiederbekommt.
Wir sind ja nunmal auch ein großes Lager, d.h. wenn einer dann doch mal nicht kann, fehlt ja nicht direkt das ganze Lager. Anders wäre das z.B. bei Communitas Latronum. Das ist natürlich schwierig, gerade wenn Krankheit, und damit meine ich nicht eine akute, sondern eher eine längere Geschichte, die man aber zum Zeitpunkt der Anmeldung noch nicht wissen kann, dazwischen kommt.

LG, Mellet


We are the champions...

Cenedra Offline



Beiträge: 34

02.12.2009 19:44
#19 RE: Kaution für Heerlager antworten

Na ja, und das ist eben ein grosses Problem für kleine Lager, wie unser. Wir sind mal alleine ( 2 Personen) und mal mit Freunden dabei. Lange vorher kann ich nicht sagen, wer Zeit hat, mitzukommen und somit müsste ich die 100,- Euro selbst tragen. Da überlege ich immer noch, ob ich mich nun anmelde oder nicht, da ich es jetzt schon bezahlen müsste. Darum wäre ich auch dafür, daß die Kaution nur 50,- Euro betragen würde, damit auch kleinere Lagergruppen mitmachen könnten, ohne vorher nachzudenken, woher man das Geld dafür aufbringen kann. Also muss ich noch warten und sparen, um mich dann kurzfristig anzumelden und hoffen, daß wir dann noch Platz bekommen.

Ich kann verstehen, warum eine Gebühr notwendig ist, aber die Höhe finde ich persönlich zu hoch.

Cenedra

Lageromi Offline




Beiträge: 135

02.12.2009 21:34
#20 RE: Kaution für Heerlager antworten

Jetzt muss ich mich als Mini-Lager aber auch mal zu Wort melden. Mit der Kaution habe ich generell kein Problem. Alle die mich kennen, wissen auch, dass ich immer da aufbaue wo ich mich angemeldet habe.

Was die Kaution generell angeht ist es richtig, dass diese verzinst werden muss.

Und bedenken habe ich natürlich auch was die Paltzabnahme angeht. Aber da werde ich eine Digi-Cam mitnehmen und jedesmal bevor ich fahre einige Bilder machen mit Datums- und Uhrzeitangabe.
Es sollte natürlich auch im Notfall gewährleistet sein, das die Kaution nicht verfällt. Mann kann sich immer irgendwie mit Gisi etc. in Verbinung setzen und die Lage erklären. Aber da vertraue ich schon auf Gisi. Er kennt die zuverlässigen Lager nach wie vor.

Vielleicht macht er das ja jetzt auch erstmal die nächsten Jahre mit der Kaution um mal wieder die Spreu vom Weizen zu trennen.

Meine Meinung: Warten wir es einfach ab. Man kann nämlich auch Sachen kaputt diskutieren.

Es grüßt die strickende Lageromi.

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