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Dieses Thema hat 9 Antworten
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 Taverne
Goschi Offline




Beiträge: 2.673

15.10.2009 22:57
Erfahrungen mit Oilskin-Mäntel antworten

Interessiert sicher nur dem, der sich evtl. so einen Mantel anschaffen will.
Oelskin Mäntel enstanden aus einer Notlösung von Seefahrern, die sich aus Segeltuch und Öl wasserfeste Kleidung herstellten. Ich trage gern solche Qutdoor-Klamotten und war anfangs über diese Mäntel begeistert. Sie sind relativ leicht, praktisch und schützen vor Feuchtigkeit und Wind - Sie passen fast schon ins MA
Allerdings bin ich vor kurzem sehr enttäuscht worden, ein Mantel riss im geöffneten Zustand senkrecht im Rücken, mitten im Stoff auf und das, obwohl er widerstandsfähig gegen Dornen, hart im Nehmen usw. sein soll. An der Risstelle merkte ich, dass es sich um einen dünnen, schnell ausfranzenden Baumwollstoff handelt - jeder Jeansstoff ist wesentlich fester. Nur durch die Ölbehandlung fühlt sich der Stoff fest und stabil an.
Den Markt habe ich auch angeschrieben, ohne eine Reaktion zu erhalten. Ich habe dann auch einen Eintrag für die dortige Seite geschrieben, die sie wie erwartet, nicht veröffnetlichen, mein Beitrag über die Stofffestigkeit war wohl zu negativ.
Der Mantel ist wohl nur was für die Straße, ein Kultobjekt gut gegen Wasser aber wegen der Festigkeit meiner meinung nach kaum im Outdoorbereich zu gebrauchen. Das kommt, wenn man Segeltuch mit dünner Baumwolle ersetzt.
Naja, ich habe mir jetzt einen Kutschermantel in Echtleder bestellt, auch nur etwas teurer wie der Oilskinmantel und ziehe aus Ärger derzeit gar keinen an, bis ich am Samstag das neue Stück erhalte


3 Dinge kommen nie zurück: Der abgeschossene Pfeil; Das gesprochene Wort; Die verpasste Gelegenheit.
Tradition ist nicht die Aufbewahrung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers

Pilgerin Offline




Beiträge: 304

16.10.2009 08:03
#2 RE: Erfahrungen mit Oilskin-Mäntel antworten

Meinst Du mit Oilskin die auch allgemein bekannten Wachsjacken?
Gibts als "englische Wachsjacken" oder auch "australische Wachsjacken".
(Ich glaub da ist nur der Schnitt anders)
Ich glaube nicht dass man pauschal sagen kann dass die nix taugen!

Die "englischen Wachsjacken" werden viel von Reitern und Jägern getragen.
Die meisten haben im Rückenteil eine "Hasentasche" in der man dan den erlagten Hasen tragen kann. :o)

Qualitäten gibts natürlich viele verschiedene. Bei den großen Preisunterschieden (von 40,- bis 400,-€)
sind natürlich auch die Qualitäten sehr unterschiedlich. Ich hatte bisher msit Jacken der "Mittelklasse"
und war immer sehr zufrieden damit. Gerissen ist da nie etwas. Obwohl die Jacken sicherlich auch mal strapaziert wurden.

Meine erste Jacke hab ich mal vom Wachs befreit. (Damit hab ich damals fast Muttis Waschmaschine ruiniert!!!)
Soooo dünn war der Baumwollstoff da aber nicht. (Ist Segeltuch nicht auch "nur" Baumwolle??? Jeans ist auch Baumwolle.)

Aus meiner 2. Jacke hab ich mir tatsächlich mal ne wetterfeste Gugel genäht! :o)


Obwohl die Wachsjacken vielleicht im Moment nicht grad topmodern sind, trage ich sie
immer noch gerne.
Deshalb hab ich eine alte für den Stall, Waldspaziergänge, etc und eine Gute.
Na ja.... ganz aus der Mode kommen die nie.... ist halt nen "Klassiker"! ;o)



Bis dahin!
Pilgerin

Goschi Offline




Beiträge: 2.673

16.10.2009 16:55
#3 RE: Erfahrungen mit Oilskin-Mäntel antworten

Ja, die meinte ich. Die Erste hatte ich bei Süd-West gekauft, die zweite bei Australian Oilskin Rainwear und deren beste (für 229,-) wars auch, der so zerissen ist. Link: http://shop.strato.de/epages/243685.sf/d...kin/Wachsmantel
Ich bin nicht gerade schlank, aber das er im offenen Zustand, also ohne irgendwo durch den Bauch beim sitzen im Auto zu spannen, dann hinten am Rücken beim Reinsetzen im Pkw aufriss nicht irgenwo vom Rand sondern einfach in der Mitte, hat mich doch sehr enttäuscht, obwohl ich sowas auch gerne trage.
Ich bin zwar kein Jäger und leider auch kein Reiter (obwohl ichs zu gerne mal versucht hätte) aber gerne im Wald unterwegs auch mal im Gestrüpp und dachte darin kannste auch mal schlafen...
Ich hätte wohl auch einen hunderter mehr für besseren Stoff ausgegeben, wenn ich das gewusst hätte, aber einen besseren hatten die nicht. Auch bei südwest ist er von ähnlicher Stärke. Am ersten hat mich schon gewundert, dass beim ersten Aufhängeversuch gleich die dazu angebrachte Stoffschlaufe einfach an der Naht abriss, aber nicht dabei gedacht, passiert eben mal. Aber das Letzte hat mich schon sehr geärgert, vor allem nach den Beteuerungen auf der Seite, wie unverwüstlich doch der Stoff sei. Zumal ich nicht mal auf meiner nicht unfreundlichen Mail nicht mal ne Antwort bekam.
Und 220 für das Baumwollteil ist auch nicht ein Pappenstiel. An der Rissstelle war die Baumwollstärke wie von einem besseren Arbeitshemd und die zerstörten Nähte in dem Bereich kann man mit der Hand leicht weiter auftrennen.
Naja, ich werde die irgenwie wieder flicken, obwohl das neben den Nieten schwierig ist, normalerweise hätte der Shop anstandshalber wenigstens mal nachfragen können, obs ein Fehler ist, es liegen ein paar Nieten direkt auf dem Riss, die ich beim Nähen wohl ganz rausscheiden muss.
Ich renne generell altmodisch u. in ähnlichem Stil rum, die Leute haben sich an mein altmodisches u. liderliches Auftreten gewöhnt, mein alter Bürgermeister hat auch nur anfangs genörgelt, "Stecken sie mal ihr Hemd rein" oder "Machen Sie mal den Hosenschlitz zu" Naja in der Stadt sollte man halt anders rumlaufen, aber ich gehöre halt zu den alten Möbelstücken.


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Ernesto Offline




Beiträge: 59

16.10.2009 21:09
#4 RE: Erfahrungen mit Oilskin-Mäntel antworten

Kann Dir die engl. Belstaff- Jacken + Mäntel empfehlen.
Habe die jahrelang auf dem Motorrad bei Wind + Wetter + Frost getragen.
Nur wenn es sehr warm ist, schmiert der Wachs etwas.
Also dann den Ärmel nicht über einen Tresen ziehen ;-)

Wir hören nicht auf zu spielen weil wir alt werden,
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(Konrad Adenauer)

Ernesto Offline




Beiträge: 59

16.10.2009 21:12
#5 RE: Erfahrungen mit Oilskin-Mäntel antworten

... renne generell altmodisch u. in ähnlichem Stil rum ....

liegt wohl am Alter (frech grins) und an der schwarzen Nase ( in Deinem Bild - noch mehr frech grins )

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Goschi Offline




Beiträge: 2.673

17.10.2009 00:06
#6 RE: Erfahrungen mit Oilskin-Mäntel antworten

Also ich bin der linke auf dem Bild und nicht die mit der schwarzen Nase aber meinen Stil hatte ich schon immer so ähnlich, wenn man manches nur lang genug trägt, wirds wieder modern, man muss nur warten können Danke für den Tipp werde ich mir vormerken, Jetzt warte ich eh erst mal auf den Ledermantel und hoffe damit übern Winter zu kommen.


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Ernesto Offline




Beiträge: 59

18.10.2009 00:03
#7 RE: Erfahrungen mit Oilskin-Mäntel antworten

... Also ich bin der linke auf dem Bild und nicht die mit der schwarzen Nase ....

Bist Du Dir auch ganz sicher? (kicher)

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Goschi Offline




Beiträge: 2.673

18.10.2009 18:53
#8 RE: Erfahrungen mit Oilskin-Mäntel antworten

Obwohl ich mich natürlich sehr jung fühle, bin ich in den letzten 2 Jahren ganz schön grau um den Bart geworden. Wenn das so weiter geht, wird man mich wirklich nur noch an der Nase (und natürlich am Geschlecht ) vom Hund unterscheiden können. Ich werde Deinen Hinweis fürs nächste Avatar aufgreifen und mich dann kennzeichnen


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Lirana Offline




Beiträge: 900

19.10.2009 19:56
#9 RE: Erfahrungen mit Oilskin-Mäntel antworten

Goschi, mach den Unterschid deutlich, in dem du Jenny einfach eine Sonnenbrille aufziehst, wie es sich für eine Lady gehört *ggg und in Deckung geh**
Zurück zum Mantel: mir hat ein Fachhändler erklärt, dass der gravierende Unterschied bei den Wachsjacken nicht nur im Preis liegt, sondern vor allem daran, ob der einzelne Faden gewachst wurde und DANN erst zum Stoff verwoben wird. Oder ob der fertige Stoff als ganzes gewachst oder 3. billig-Varianate der fertige Mantel gewachst wird. Das könnt man an unsichtbaren Stellen prüfen, in dem man einzelne Fäden herausschneidet.
Ich möchte meine Weste nicht mehr missen, warm und Regenabweisend und zur Not auch unter den MA-Klamotten zu tragen; der Rücken und die Schultern bleiben warm.

Lirana

Möge Gott mir die Kraft geben, die Dinge anzunehmen, die ich nicht ändern kann.
Möge Gott mir den Mut geben, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann.
Und möge er mir die Weisheit geben zu unterscheiden.

Goschi Offline




Beiträge: 2.673

20.10.2009 07:40
#10 RE: Erfahrungen mit Oilskin-Mäntel antworten

Lirana, werde Deinen Vorschlag überdenken. So wie der Stoff ausfranzt, wird auf keinem Falle der Faden direkt gewachst sein, sonst wäre er nicht so fusselig. Naja, beim nächsten Kauf werde ich mir die Sache genau ansehen und vorher nachfragen. Derzeit habe ich erst mal genug Geld in die Sache investiert u. mein Ledermantel ist auch noch nicht da. Den kann man vom Gewicht her wenigstens gleich als Waffe verwenden.


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