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Dieses Thema hat 28 Antworten
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 Taverne
Seiten 1 | 2
Lirana Offline




Beiträge: 900

16.01.2009 22:56
#21 RE: Bericht von taz.de "Der Nazi im Kettenhemd" antworten
in diesem Zusammenhang setz ich mal aus dem ZDF einen Link hier rein, dessen Sendung Aspekte wir gerade gesehen haben.
http://aspekte.zdf.de/ZDFde/inhalt/15/0,1872,7505455,00.html

Ich kann mal wieder nur den Kopf schütteln

Lirana

Möge Gott mir die Kraft geben, die Dinge anzunehmen, die ich nicht ändern kann.
Möge Gott mir den Mut geben, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann.
Und möge er mir die Weisheit geben zu unterscheiden.

Goschi Offline




Beiträge: 2.672

17.01.2009 00:07
#22 RE: Bericht von taz.de "Der Nazi im Kettenhemd" antworten
Von der Gruppe mal abgesehen. Sicher bewegt sie diese in einem Grenzbereich. Keinesfalls will ich für oder gegen die Gruppe sprechen. Das haben andere zu tun bzw. herauszufinden, die dafür bezahlt werden. Dafür gibt es eine deutsche Rechtsprechung und ich habe noch nichts davon gehört, dass die Presse zur Judikative dazu gehört.
Seltsam ist, dass sich vermutlich Reporter mit einem Mal in der Geschichte besser auskennen als die Spezialisten mehrerer namenhaften Museen. Komischerweise merkt man ansonsten in ihren Beiträgen über MA-Veranstaltungen davon wenig. Da wird eher Humbug und Mist geschrieben, Sachen verdreht oder falsch dargestellt. Wer weiß, wie diese Sachen alle zusammenhängen. Ist doch seltsam, dass ausgerechnet hier soviel Fachverstand an den Tag gelegt wird, in Überschriften angebliche Beweispunkte geführt werden.
Das traurige daran ist der Rufmord, der hier so nach und nach begannen wird. Hier greift offensichtlich nicht das Gesetz. Fraglich für mich ist, warum bei diesen Umstand nicht die Justiz eingeschritten ist, sondern die Presse offensichtlich die Rolle der Rechtssprechung und der historischen Spezialisten übernimmt. Sonst kommen doch auch gleich Hausdurchsuchungen etc..
Wenn an der Sache etwas dran wäre, wäre es doch zu einer Gerichtsverhandlung gekommen.

Ich werde mir jedenfalls entweder eine eigene Meinung bilden oder - wenn mir das nicht möglich ist - zumindest auf den Gesetzgeber vertrauen, wenn das Wort so angebracht ist. Zeitungen sind keine Richter.

Wenn das so weiter geht, wird in Deutschland generell eine vernünftige Aufklärung im Rahmen unseres Hobbys nicht mehr möglich sein, weil man befürchten muss, dass frühmittelalterliche und steinzeitliche Symbole als faschistische Zeichen hingestellt werden. Wenn eine bessere und richtige Aufklärung betrieben werden würde, gäbe es bestimmt nicht so erschreckend viele Neonazis und Symphatiesanten.

Ich meine, wir sollten ohne Beweise hier im Forum keine Partei ergreifen. Eine Diskussion ob oder ob nicht ist meiner Meinung hier nicht angebracht, das sollten wir der Presse überlassen.


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Arianwen Offline




Beiträge: 78

18.01.2009 01:18
#23 RE: Bericht von taz.de "Der Nazi im Kettenhemd" antworten

In Antwort auf:
Dass dort, wo der Besucher darauf vertraut, dass er politisch korrekte Informationen kriegt, er verschiedene ideologische Sachen untergeschoben kriegt

aus dem Bericht: Aspekt/Von Runen und Hakenkreuzen

Den Satz versteh ich nicht. Dachte immer Museen würden historisch und wissenschaftlich korrekte Informationen verbreiten.
So kann man sich irren.

LG Alanna


~ Ritterschaft von Sollich ~

Fuechsin Offline




Beiträge: 85

01.02.2009 13:46
#24 RE: Bericht von taz.de "Der Nazi im Kettenhemd" antworten

jau, Alanna,
sowas habe ich auch gedacht
seit wann ist es Aufgabe eines Museums, politische Informationen zu verbreiten?!?

dass mensch «verschiedene ideologische Sachen "untergeschoben" kriegt» in einem museum, ist ja wohl logisch
schließlich gab es im laufe der menschheitsgeschichte sehr viele verschiedene ideologien
und darüber zu informieren - und auch über folgen dieser ideologien - ist genau richtig und wünschenswert
das nennt man auch "aufklären" ;o)

ich bin im übrigen auch dafür,
dass sonnenrad inflationär zu benutzen
denn nur so kann mensch es zur diskussion bringen, dass es von den nazis mißbraucht wurde und wird

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Goschi Offline




Beiträge: 2.672

01.02.2009 14:17
#25 RE: Bericht von taz.de "Der Nazi im Kettenhemd" antworten
Disskusion über den Vorfall:
http://chronico.de/erleben/menschenorte/0000489/

Man sollte auch die Gegendarstellung auf der Seite der Ulfhednars zur Kenntnis nehmen:

http://www.ulfhednar.net/frame.htm

Die "Mannheimer Erklärung"

http://www.uni-muenster.de/UrFruehGeschichte/Mannheim.html


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Fuechsin Offline




Beiträge: 85

01.02.2009 23:45
#26 RE: hier ein durchaus positiver Bericht antworten

... , der scheinbar auch sehr gut recherchiert wurde

http://www.stern.de/lifestyle/mode/:Tren...html?eid=646887

zumindest habe ich vieles in dem Artikel wiedererkannt, was ich bisher auf verschiedenen Märkten erlebt habe

mensch beachte im zusammenhang mit dem tazArtikel den Kasten auf Seite 3

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Goschi Offline




Beiträge: 2.672

02.02.2009 08:17
#27 RE: hier ein durchaus positiver Bericht antworten

Ja, sicher spiegelt sich im Artikel vieles von dem wieder und natürlich versucht man die Leute immer in Regale zu stellen.

Aber ist das nicht mit fast allen Hobbys so? Wer die Modelleisenbahn als Hobby hat, macht das doch kaum wegen der Geschichtsforschung und reist auch in eine "andere Welt".
Wer Tauben züchtet, macht das auch kaum aus wissenschaftlichen Gründen oder Briefmarkensammler?

Ich glaube, dass der Mensch in seiner Freizeit einfach "spielen" muss. Er braucht etwas, wo er seinen Geist ausgleichen und erholen kann. Das ist bei jedem anders, entspr. seiner Neigungen und Erfahrungen. Alles wird natürlich von Modeerscheinungen, aber auch von Zwängen im wirklichen Leben beeinflusst. Je unsozialer das Leben "drausen" oder eher gesagt "drinnen" wird, desto mehr benötigt man solche Dinge des Ausgleiches.

Das ist meine Version zum Thema Hobby.


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Fuechsin Offline




Beiträge: 85

03.02.2009 00:19
#28 RE: hier ein durchaus positiver Bericht antworten

ich meinte ganz besonders dieses hier

In Antwort auf:
Nur Germanen gibt es wenige. "Das ist ein ganz schwieriges Thema,
weil du dann entweder Nazis anziehst oder Leute, die dich hauen wollen,
weil sie glauben, dass du selbst ein Nazi bist", sagt ein langjähriges Szene-Mitglied.


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Goschi Offline




Beiträge: 2.672

03.02.2009 07:46
#29 RE: hier ein durchaus positiver Bericht antworten
Kann ich so nicht bestätigen. Wir stellen ja auch Germanen dar. Wer das nicht sieht, kann es ja sogar auf dem Schild nachlesen. Die Thüringer zählen zu den Germanen. Deswegen sind wir aber noch nie angepöbelt worden, es gab nur Nachfragen auf unser Schild, die ich bis auf zwei Fälle - zu denen ich nicht im Lager war und keine Antwort geben konnte - zu Zufriedenheit der Besucher klären konnte.
Außerdem gibt es außerhalb der Lager-Darstellung in Orten Trachtengruppen u. ä., die sich auch mit der Zeit beschäftigen.
Wer weis, wo die Zeitung das her hat.
Außerdem, wenn man einen Stamm aus dem deutschen Bereich darstellt, sieht man nicht annähernd wie ein Nazi aus. Ich würde Leute sofort zur Anzeige bringen, die behaupteten, ich verkörpere einen Nazi, es sei denn sie sind so dumm, dass man es unter der Rubrik "Krankheit" zuordnen muss. Das ist üble Nachrede und Rufschädigung in der Öffentlichkeit.
Weil ich nicht die Gesinnung der Nazis habe, trage ich natürlich auch keine Dinge aus der Nazizeit.

Zum Dritten stimmt der Begriff der Germanen im Artikel sowieso nicht. Germanen gibt und gabe es nicht nur in Deutschland. Es gibt Süd- West- Nord- OstGermanen.
Im Artikel nimmt man rechtes Gedankengut als Grundlage, das dem Hitlers entspricht, indem man sugeriert, der Bereich Deutschlands also die Deutschen wären mit Germanen gleich zu setzen, es gehören aber beispielsweise auch Stämme aus Italien, Norwegen und Russland dazu u. v. m..

Hitler hat sich eine eigene Auslegung zur Geschichte geschaffen, indem er von reinrassigen Ariern sprach, die es überhaupt nie gegeben hat. Die Germanen waren nie reinrassig, sie setzen sich aus den unterschiedlichsten Stämmen zusammen und sie bevölkerten auch nicht den deutschen Raum. Auch sind die germanischen Stämme nicht alle blond und blauäugig gewesen.
Blauäugige Menschen gibt es übrigens noch gar nicht sehr lange in der Geschichte der Menschheit, erst seit ca. 10.000 Jahren.

Wir sind auch schon von Rechten in der Dresdner Heide angemacht worden. Das sind gefährliche Situationen, denn früh um 5 Uhr, ohne Aufsichtskräfte und wir nur das einzige Lager, ich war alleine noch auf. Nur mit Besonnenheit und taktischem Verhalten kann man solche Dinge lösen - ohne mich auf die Seite der Rechten zu stellen. Denen interessiert aber kaum die Darstellung, wenn sie früh um 5 halb besoffen, Streit suchen. Ich kann hier nur Gisberts veranstaltungen loben. Diese Sicherheit hat man auf kleinen Märkten, die nicht nur das Mittelalter, wie wir alle es darstellen, zum Ziel haben, überhaupt nicht.


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