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Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 922 mal aufgerufen
 Zeltbau
Goschi Offline




Beiträge: 2.673

27.09.2013 23:48
3-Stangen-Zelt antworten

Der Vollständigkeit halber und weil ich grad eines gebaut habe, einige Gedanken zu diesen Zelttyp:

Der Vorteil ist der geringe Platzbedarf und die große Stabilität und die universelle Einsatzfähigkeit, das es sie über Epochen hinweg gegeben hat.
Man kann zuim besseren Verstauen die Firststange teilen und mit einer Metallhülse zum Zusammenstecken machen.

Ich verwende - wie bei meinen Zelten üblich Holz aus den Wald und keine Vierkant- oder Rundhölzer. Für den Stoff verwende ich Lagerplanen aus Baumwolle - schwere Qualität - von Süd-West-Versand, die sich von verschiedenen Versuchen am haltbarsten und als wasserdicht erwiesen.

Zum Nähen verwende ich eine handelsübliche Nähmaschine. Bei manchen Nähten muss man Kompromisse machen wenn auf Grund der Beschaffenheit mehr als 4 bis 6 Lagen aufeinander kommen. Es gibt hierfür Lösungen. Auch kann man die großen Stoffflächen nicht durch die Nähmaschine ziehen. Dadurch stehen manche Nähte innen/außen ab, was aber nicht weiter stört.
Aus einer Plane 6 mal 8 m bekommt man ein großes Zelt, was man mit gestreckten Aremen noch gut in der Höhe erreichen kann ca. 2,80 m tief und auch ungefähr so breit. Ich nähe rundrum einen "Dachvorsprung" ca. 10 cm raus, dadurch tropft das Wasser ab und läuft nicht gleich in das Zelt.
Das Dach und den Eingang nähe ich aus einem Stück - dieser Plane. Für die Rückwand nähe ich die Reste zusammen. Die Seitenwände liegen ca. 20 cm auf den Erdboden auf, damit die Luft nicht durchzieht. Sie werden nach innen umgeschlagen.

Die Stangen stehen auch ohne Stoff. Dafür sorgen 2 Seile, je hinten und vorn, die diagonal abgespannt werden. Das Zelt hält aber auch mit je einen Seil, das Aufstellen wird mit 4 Seilen jedoch einfacher und stabiler.

Die 2 senkrechten Stangen haben oben einen Zapfen, die Giepelstange oben 2 Löcher zur Aufnahme der Zapfen. Für eine gewisse Stabilität dieser Verbindung muss die Querstange eine gewisse Stärke haben, damit sie nicht bei diesem Loch am Zapfen auseinander bricht. Um hier zu sparen und eine größere Stabilität zu erreichen, habe ich an Stelle der Holzzapfen in den senkrechten Stangen 2 12 mm Edelstahl-Gewindestangen ca. 40 cm tief min die senkrechten Stangen mit wasserfesten Kaltleim eingeleimt. Die Löcher kann man gut mit einem Schlangenbohrer bohren. Das Gewinde an den heraus ragenden Zapfen habe ich glatt geschliffen. Bei den 12 mm Zapfen braucht man nur 14 mm Löcher in der Querstange, dadurch muss diese nicht so dick sein und hält besser. Meine war 4,40 m lang. Sie Steht vorn weiter aus dem Zelt heraus.
Früher hatte ich an jedem Zelt einen Widerschädel. Aus Platzgründen kann man die Stange aber auch selbst verzieren.
Nachfolgend mein "Wolfszelt" (mit meinen Sohn zum Größenvergleich) was ich als Zweitzelt nutze möchte. Der Zeltname nach der Verzierung der Querstange:


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Lirana Offline




Beiträge: 900

28.09.2013 16:56
#2 RE: 3-Stangen-Zelt antworten

Aber hallo!!! das gefällt mir mit dem Wolfskopf.
Der Zelt-Typ ist wirklich der einfachste Typ, so wie er zu "edinfachen" RFeisenden passen würde.

Lirana

Möge Gott mir die Kraft geben, die Dinge anzunehmen, die ich nicht ändern kann.
Möge Gott mir den Mut geben, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann.
Und möge er mir die Weisheit geben zu unterscheiden.

Die Krähe Offline



Beiträge: 129

28.09.2013 19:55
#3 RE: 3-Stangen-Zelt antworten

Gute Idee-- gute Ausführung -- Klasse !

Goschi Offline




Beiträge: 2.673

28.09.2013 22:05
#4 RE: 3-Stangen-Zelt antworten

Schön, dass es Euch gefällt (auf dem Bild ist es nicht optimal gespannt, deshalb etwas faltig)
Zu meiner Darstellung passt es eben gut u. anderen Darstellungen kann man das Aussehen ja abändern.
Den Wolf als mein Krafttier verwende ich gern als Motiv. Nun kann Cathrin, die zukünftig öfters mitfährt, auch gut übernachten.


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