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Die Sippe Tagarod
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Dieses Thema hat 13 Antworten
und wurde 1.252 mal aufgerufen
 Geschirr, Töpfe, Kessel
Die Krähe Offline



Beiträge: 129

17.02.2013 18:15
#1 Kessel aus Edelstahl und Kupfer antworten

Prima Goschi ...nicht nur zur " Lagerverbesserung" sondern viel mehr darüber, das es Jenni besser geht ... ToiToiToi

Lirana Offline




Beiträge: 900

17.02.2013 20:20
#2 Kessel aus Edelstahl und Kupfer antworten

wow, tolle Töpfe!!!

Möge Gott mir die Kraft geben, die Dinge anzunehmen, die ich nicht ändern kann.
Möge Gott mir den Mut geben, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann.
Und möge er mir die Weisheit geben zu unterscheiden.

Goschi Offline




Beiträge: 2.672

17.02.2013 20:57
#3 Kessel aus Edelstahl und Kupfer antworten

Ja, war die letzten Tage auch wegen Jenny ziemlich besorgt, auch schon halb krank... hoffentlich gibts keinen Rückfall.

Die Töpfe sind nicht schlecht. Vor allem ich will mich ja verkleinern und versuchen alles in den Truhen unterzubringen. Meine alten hatte ich wegen des Umfanges extra in einen Korb transportiert. Natürlich werden die abgebildetet im Garten erst mal "eingeräuchert" und geschwärzt.
Wenn man etwas besseres suchen sollte, müsste man in Richtung Calderotta oder Paiolo suchen. Da findet man vor allem bei älteren Exemplaren welche, die noch viel mehr alten Funden bei uns gleichen... aber für mich müsste die vorgestellten reichen, insbesonders der Preis its da noch i. O..
Kessel
Länger hatte ich mich mit den Kesseln beschäftigt. Die Annahme, dass es zu Frühmi nur genietete Kessel gab, ist falsch und durch Funde wiederlegbar. Wer sie örtlich nicht selbst herstellen konnte, hat sie eingehführt bzw. gehandelt, wie Grabfunde bestätigen.
Leider passen alle angebotete Replikate auch nicht richtig in die Form, so dass selbst ungarische Gulaschkessel auch noch gingen.
Bild aus o. g. Museum:
Nach langer Suche bin ich ausschließlich in Italien (noch Rußland) zwar, was die ähnlichste Form betrifft fündig geworden, allerdings waren mir die Sachen zu teuer. Ausgewichen bin ich dann auf folgende Kessel, die ich auch schon bestellt habe: Quelle: http://www.ungarnspezi.de Bild:
Warum Edelstahl? Sehr viele Jahre habe ich Eisenkessel genutzt, allerdings nach 2 Jahren hat man doch öfters Rost im Kessel. Den Edelstahlkessel (habe ich auch einen großen, kann man nach kurzer Zeit nicht mehr vom Eisen bzw. Blechkessel unterscheiden (sieht genauso schwarz aus) und man hat die hygienischen Probleme nicht.
Zur Warmwasserbereitung, Getränke aufwaschen, selber waschen, habe ich bisher ungarische Kupferkessel verwendet.
Wegen der Form habe ich mir nach längerer Suche folgenden angeschafft: Quelle: http://www.destillatio.de/kupferkessel/k...sel-5-liter.php Bild: Kessel erst kürzlich bestellt und noch nicht erhalten, ich denke aber, dass er passend ist.
Da wir in der Regel nur noch zu zweit oder zu dritt lagern, ist diese kleine Literzahl für mich ausreichend. Ich will die kleinen Kessel in meinen Truhen unterbringen und der Inhalt reicht vollkommen aus.


3 Dinge kommen nie zurück: Der abgeschossene Pfeil; Das gesprochene Wort; Die verpasste Gelegenheit.
Tradition ist nicht die Aufbewahrung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers

Lirana Offline




Beiträge: 900

18.02.2013 19:42
#4 Kessel aus Edelstahl und Kupfer antworten

Guck di8ch auch mal in der englischen Reeanactment-Szene um. dort gibt es auch eine Menge an Sachen.

Lirana

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Goschi Offline




Beiträge: 2.672

18.02.2013 21:03
#5 Kessel aus Edelstahl und Kupfer antworten

Der unten dargestellte Edelstahlblechkessel wird in dieser kleinen Größe schon nicht mehr hergestellt, habe aber noch einen Versand gefunden, die ihn auf Lager hatten.
Lirana, der Hinweis im englischen ist gut, wenn man außer vogtländisch und eh bisserl Deutsch eben noch ne andere Sprache könnte Wenn man die Kohle hat, sollte man viel mehr vom Schmied anfertigen lassen. (Meine die im Geldbeutel und nicht die im Schmiedefeuer)

Mal sehen wie´s dieses Jahr in Dresden läuft und wie ich meinen Sohn wenigstens etwas begeistern kann. Danach richtig sich dann alles fürs nächste Jahr.

Ich denke mal, falls wir wieder mal etwas mehr zu MA schreiben wollen ist wohl das Forum eher der geeignete Ort. Trotz des Chaoses hier findet man doch noch eher ein Thema, was bei Facebook irgendwann irgendwohin verschwindet. Naja ich finde die Sachen dort mehr per Zufall
Auch kann man hier mal in Ruhe etwas mehr über ein heikleres Thema schreiben. Im Grundtenor hab ich von einigen zu verstehen bekommen, dass es auf jedem Fall zweckmäßig ist es zu lassen. Falls hierzu mal eine andere Meinung besteht, ruhig ansprechen.


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Goschi Offline




Beiträge: 2.672

03.03.2013 16:31
#6 Kessel aus Edelstahl und Kupfer antworten

Meinen Edelstahlkessel habe ich nun erhalten - ideal für meine Zwecke. Auch wenn er aus "Dünnblech" ist, sehr stabil und keinesfalls zu dünn für den kleinen Kessel (läuft dort unter Fischsuppekessel).
Den Versand kann ich weiterempfehlen. Insbesondere für diejenigen, denen ungarische Artikel gefallen, preiswert und auch die ungarische Paprikawurst echt lecker... http://www.uborn-direkt.de/


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Die Krähe Offline



Beiträge: 129

03.03.2013 18:23
#7 Kessel aus Edelstahl und Kupfer antworten

Das ungarische Gullasch darin sieht sooooo lecker aus.

Andreas Offline



Beiträge: 144

03.03.2013 18:49
#8 Kessel aus Edelstahl und Kupfer antworten

Also beim Preis sind die ja unschlagbar. Direkt den emaillierten 8l Kessel bestellt.
Bei unseren Kesseln wird das Feuer nicht heiß genug, da etwas undicht :-)

---------------------------------------------------
Mittelalter ist das, was man daraus macht.

Goschi Offline




Beiträge: 2.672

05.03.2013 15:04
#9 Kessel aus Edelstahl und Kupfer antworten

Ja, ich hab mir das auch erst hinterher überlegt, dass manchen bei meinen glänzenden Abbildungen die Haare zu Berge stehen könnten. Deshalb auch der Beitrag nochmal hier. Ich hatte den Topf zu hause im Garten eingeweit. Ich glaube mal ein bis zwei Tage haben ausgereicht. Natürlich hatte ich ihn zum braten genommen, damit das auch ein wenig einbrennt. Bei uns liegt noch viel Schnee, derzeit ist´s im Garten noch zu ungemütlich. Ich habe aber vor den kleinen Topf auch vorzubehandeln und werde das mal bewusster beobachten und hierherschreiben und vielleicht ein Bild reinsetzen.
Wie schon gesagt, wenn man mehr Eintopf als Fett in den Rosttöpfen bratet und beim Abbau auch nicht die Zeit hat, nochmal richtig einzufetten, rosten die ungarischen normalen ganz schön und hat vor Nutzung ein Haufen Arbeit. Die Anschaffung des großen Kessels war damals zwar teuer, aber hat sich gelohnt. Kein Mensch würde an Edelstahl denken bei den jetzigen Aussehen. Die Alternative Guss könnte ich wieder nicht nehmen Guss bleibt Guss, da kann man nix verstecken. Der Nachteil bei Guss ist eben auch im höheren Gewicht und das Springen bei großen Temeraturunterschieden.

Noch zu den Edelstahlkessel: Die Kessel sehen nach wenig Verwendungen aus wie normal Eisen, also ich verwende die nich so glänzend. Siehe meine älteren:
Ich glaube Eduard habe ich da verschreckt, weil man sich unter Edelstahl immer was glänzendes aus der Anbauküche vorstellt...
Tja mit den Holz hat Gisbert noch nie mit den großen Feuern gespart. Man kann nur das Beste draus machen.
Da ich mich verkleinern möchte, kommt mir das sogar entgegen, kein Feuer mehr den ganzen Tag unterhalten bedeutet weniger Aufwand. Vermutlich werden wir ein Feuer nur noch abends am brennen halten, wenn man eben wirklich mal eins benötigt. Vielleicht zwischendurch mal für warmes Wasser... Die große Feuerstelle kommt mit unters Wetterdach. Die Töpfe werden sowieso kleiner... (Der Kessel auf dem Bild ist Mitbringsel eines Gastes)


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Eduard Offline




Beiträge: 509

05.03.2013 15:58
#10 RE: Lager antworten

Ne, verschreckt hast du mich nicht^^ Wir haben uns über das Thema Töpfe auch in der Gruppe den Kopf heißdiskutiert. Und klar, sieht Edelstahl, wenn er regelmässig über dem offenen Feuer hängt so aus, dass man nichts mehr "Einbauküchen-Glänzendes" sieht :-)

Wir haben uns nur dagegen entschieden, weil es in einigen Marktordnungen ein Verbot von Edelstahtöpfen gibt. Wir hatten halt keinen Bock darauf, von nem Veranstalter gefragt zu werden, ob wir denn die Marktordnung nicht lesen könnten, wenn der unsere neuen und noch nicht geschwärzten Töpfe sehen würde.

Aber mal genau dazu mal ne Frage: Wie lange dauert es denn ungefähr, dass der typische Edelstahl-Charme bei diesen Töppen verloren geht? Da ist doch bestimmt ne längere Zeit an Feuereinwirkung nötig, oder?

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-Die Gegenwart war die Zukunft der Vergangenheit-

http://ritterschaft-von-sollich.jimdo.com/

Goschi Offline




Beiträge: 2.672

05.03.2013 21:24
#11 RE: Lager antworten

Irgendwie kommt das Programm beim verschieben der Beiträge in andere Themen mit dem Sortieren durcheinander. Habs jetzt irgendwie hingebogen, dass da ein Sinn rauskommt.
Eduard, ich kann auch die Märkte verstehen, welche Edelstahl nicht haben wollen, sieht ja auch scheußlich aus, wenn man im Lager einen glänzenden Topf betreiben würde, aber wenn er schwarz ist glauben die vielleicht nicht mal dass es einer war.


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wertzui Offline



Beiträge: 54

06.03.2013 09:16
#12 RE: Lager antworten

Wie sieht es da denn mit dem gesundheitlichen Aspekt aus?
Dass der Kessel von außen schwarz wird ist schön und auch gewollt.
Der Kessel, hier auf dem Bild sieht mir aber auch innen relativ verrußt aus und ich glaube nicht, dass das so gesund ist.

Goschi Offline




Beiträge: 2.672

06.03.2013 12:30
#13 RE: Lager antworten

Das innen ist kein Ruß. Bei der Nutzung von Kesseln verfärben sich diese und das Fett brennt genauso wie bei Eisenkesseln oder Pfannen ein. Ruß gibt es natürlich etwas von außen, da färbt er auch ab. Letztlich besteht beim Einbrennen des Kessels kein Unterschied aus welchem Blech er nun ist. Gesundheitlich ist Edelstahl vorzuziehen, weil keine Rostablagerungen, oft versteckt, abplatzen können. Der Unterschied zwischen meinen gebrauchten Kesseln ist eigentlich die Glätte. während der Edelstahl trotz veränderter Farbe immer schwarz und dennoch relativ glatt bleibt, raut der Eisenkessel durch das Rosten mehr auf und wird ungleichmäßig. Davon abgesehen muss der Kessel ja auch nicht zu Anfang gleich schwarz sein. Dass ist ein normaler Blechkessel ja auch nicht. Entscheidend ist eigentlich dass zu Anfang der Glanz weg ist und er eben mehr silbermatt wie ein normaler Blechkessel aussieht. Früher haben die ja mehr Eintöpfe gegessen als gebraten, das muss der Kessel auch nicht immer schwarz gewesen sein.
Problem bei Eisenkessel entsteht meines Erachtens sicher nicht bei regelmäßigem often Gebrauch, durch den Wechsel mit Fett beim Kochen bildet sich eine bessere Schicht raus, bei mir kam es nach dem halben Jahr Lagerzeit doch trotz Fett immer wieder zu Abplatzungen. Auch das Fett hindert ja nicht die gänzliche Rostunderdrückung. Wie schon gesagt, sobald das Wetter besser ist und die m³ an Schnee im Garten weggetaut sind, werde ich im Garten der Topf vorbereiten und ein paar Bilder hiervon machen, so dass man mehr erkennt.


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Goschi Offline




Beiträge: 2.672

20.09.2013 22:19
#14 RE: Lager antworten

Abschließen noch mal die Kessel aus Kupfer und Edelstahl beim ersten Einsatz.
Man sieht dem Edelstahlkessel immer noch Reste seines edlen Vorlebens an. Jedoch kann man aucxh einen Eisenkessel blank scheuern und beim nächsten Einsatz schwindet der Restglanz bei einigen Stellen immer mehr...

http://www.mittelalterdarstellung.de/Bil...sden2013_7.html


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